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Du hast einen schönen Beruf,
sagt das Kind zum alten Brückenbauer.
Es muss schwer sein, Brücken zu bauen.
Wenn man es gelernt hat ist es leicht,
Brücken aus Beton und Stal zu bauen.
Die anderen brücken sind viel schwieriger.
Die baue ich in meinen Träumen.
Welche anderen Brücken?
fragt das Kind nachdenklich an.
Er wusste nicht, ob es verstehen würde.
Dann sagt er: Ich möchte eine brücke bauen:
Von der Gegenwart in die Zukunft
Von einem zum anderen Menschen
Von der Dunkelheit in das Licht
Von der Traurigkeit zur Freude.
Ich möchte iene Brücke bauen,
von der Zeit in die Ewigkeit,
über alles Vergängliche hinweg.
Das Kind hatte aufmerksam zugehört.
Es hatte nicht alles verstanden, spürte aber,
dass der alte Brückenbauer traurig war.
Weil das Kind ihn wieder froh machen wollte,
sagte es: Ich schenk dir meine Brücke.
Und das Kind malte für den Brückenbauer
einen bunten Regenbogen
.
4.8.07 16:27


An manchen Tagen,
nicht allen,
aber eben manchmal,
ist die Schulter,
an die ich meinen Kopf,
einfach nur so,
ohne Worte anlehnen kann.
Etwas Warmes,
was mich, und das ich berühre.
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Was mir fehlt an manchen Tagen,
nicht allen,
aber eben manchmal,
ist jemand,
dem ich mitteilen kann,
was ich denke,
einfach nur so,
Worte,
die ich mich sonst nie getraue
zu sagen.
Etwas Warmes,
das zuhört,
und wo ich sein darf,
wie ich bin.
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Was mir fehlt an manchen Tagen,
nicht allen,
aber eben manchmal,
ist eine Hand,
die mich begleitet,
die mich anfasst,
mich spüren lässt,
dass da jemand
zuverlässig bei mir ist.
Nicht um meine
Entscheidungen zu treffen.
Nein,
nur etwas Warmes,
das mir vertraut,
und dem ich vertrauen kann.
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Was mir fehlt an manchen Tagen,
 nicht allen,
aber eben manchmal,
ist inneres Verstehen
mit und ohne Worte.
Vertrauen,
so mich geborgen fühlen,
als säße ich in einem kleinen Raum
und da wäre nichts,
als mein zweites Ich,
in das ich mich,
und das sich in mich
fallen lassen kann,
ohne Angst,
ich könnte wieder
nur auf kalten
Stein prallen...
4.8.07 16:26


Falls du heute Morgen gesund und nicht krank aufgewacht bist,
bist du glücklicher, als 1 Millionen Menschen,
welche die nächste Woche nicht erleben werden.

Falls du nie einen Kampf des Krieges erlebt hast,
nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft,
die Agonie des Gequälten, oder Hunger gespürt hast,
dann bist du gkücklicher, als 500 Millionen Menschen der Welt.

Falls du in die Kirche gehen kannst, ohne die Angst,
dass dir gedroht wird, dass man dich verhaftet oder dich umbringt,
bist du glücklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt.

Falls dich in deinem Kühlschrank essen befindet,
du angezogen bist,
ein Dach über den Kopf hast
und ein Bett zum hinlegen,
bist du reicher als 75% Einwohner dieser Welt.
Falls du ein Konto bei der bank hast,
etwas geld im Portemonnaie
und etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel,
gehörst du zu 8% der wohlhabenden Menschen auf dieser Welt.

Falls du das hier liest, bist du doppelt gesgnet worden,
denn 1. du gehörst nicht zu den 2 Milliarden Menschen,
die nicht lesen können
und 2. Du hast einen PC.

Arbeitet, als würdet ihr kein Geld brauchen.
Liebt, als hätte euch noch nie jemand verletzt.
Tanzt, als würde keiner hinschauen.
Singt, als würde keiner zuhören.
Lebt, als wärde das Paradies auf der Erde.
4.8.07 16:26


4.8.07 16:25


Da war ein Baum. Ein Baum ohne Blätter, doch nicht dürr, sondern mit vielen Nadeln. Nicht um zu stechen, sondern um sich vor saurem Regen und sengender Sonne zu schützen. Ein großer Baum, der Sommer, wie Winter eine unerschütterliche Ruhe ausstrahlte. Tief verwurzelt in der Erde und hoch aufstrebend in den Himmel.

Da war noch ein Baum. Völlig anders. Schon die Rinde war spielerisch schwar-weiß gefleckt. Und er trug Blätter, die in ständiger Bewegung mit den Sonnenstrahlen spielten. Doch kaum war der kurze Sommer vorbei, färbten sich die Blätter gelb und braun. Und noch vor dem ersten Frost segelten sie davon, als hätte es nie eine grüne Zeit gegeben. Doch ehe die Erinnerung an den Sommer im Nebel des Gestern verschwand, sprießen schon wieder die ersten Knospen, aus denen bald wieder zartgrüne Blätter einen Weg bahnten.

Und eines Tages verdunkelte sich der Himmel und es gab einen schweren Sturm. Mit lautem Tosen fegte er durch den Wald, entwurzelte Bäume und Sträucher. Nach tagelangem Wüten verschwand er so plötzlich, als wäre er eine Fata Morgana gewesen. Völlig zerzaust lies er den Wald zurück. Kaum ein Baum, der nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Den meisten fehlten Äste oder wurden gar entwurzelt.

Doch in der Mitte des Waldes standen sie. Die beiden Bäume. Der mit den Nadeln und mit der schwarz-weißen Rinde. Der eine immer noch aufrecht in den Himmel schauend. Der andere immer noch mit den sich bewegenden Blättern. Allen war es ein Rätsel, wie die beiden Blätter unbeschadet den Sturm überstehen konnten.

Dieses Geschehnis ging in die Geschichte ein. Man erzählte sich allerlei Legenden über die beiden Bäume. Später, ja viel später fand man den Grund. Bei Ausgrabungen sah man, dass jeder dieser Bäume eine ganz besonders starke Wurzel gebildet hatten und diese zu dem anderen Baum hinüberstreckte. Dort wo die beiden Wurzeln sich trafen, waren sie dicht ineinander verwoben und gaben sich gegenseitig Halt und Stütze. Manche meinten es wäre eine Laune der Natur. Andere wiederum machten die Götter dafür verantwortlich. Nur die ganz Alten und Weisen im Dorf, erzählten sich, es sei einfach Liebe gewesen.
4.8.07 16:24


Nicht unser Kopf,

sondern unser Herz

trifft die wichtigsten

Entscheidungen

des Leben
4.8.07 16:21


Würde

mich

sehr

über

kommis

oder

gbs

freuen

lg

Anja

3.8.07 20:30


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